Die Cyberattacke auf litauische Server ist generell erfolgreich zurückgeschlagen worden, versicherte Litauens Verteidigungsminister Juozas Olekas.
Am Samstag waren Hammer und Sichel mit russischen Schimpfwörtern auf Homepages vieler litauischer Behörden und Unternehmen zum Vorschein getreten. Einige Tage davor hatte das litauische Parlament sowjetische Symbole mit nazistischen gleichgesetzt und verboten.
„Ich kann vorerst nicht sagen, wer hinter dieser Attacke steckt. Eine Dienstuntersuchung läuft, die Antwort wird später gegeben. Eines steht fest: Unsere Schutzsysteme konnten sie zurückschlagen, die Angreifenden konnten nicht tief eindringen“, sagte Olekas am Montag gegenüber RIA Novosti.
Nach Angaben der litauischen Behörde für Fernmeldewesen ließ die Attacke am Montag nach. Betroffen wurden unter anderem Homepages der staatlichen Kommissionen für Dienstethik, Wertpapiere, Radio- und Fernsehen. Ein Internetanbieter gab zu, dass zwei seiner Server von Hackern geknackt worden seien.
Populäre Nachrichten:
- Sami Lotila: Estland ist eine ausländische Kolonie
- Litauen: Linke Opposition kritisiert neue Regeln für frühere Spione
- Finnland sorgt sich um Nokia
- Motorsport-Show in der Vettel-Stadt Heppenheim
- Crème de la Crème in Pärnu – Kristjan Järvi auf dem David Oistrach-Festival





