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	<title>Kommentare zu: Die sieben S&#228;ulen der politischen Islamkritik</title>
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	<description>Die unabhängige Zeitung aus dem Baltikum - für die Welt &#124; BALTISCHE RUNDSCHAU ONLINE ist mit ihrer Vollredaktion die erste deutschsprachige  Tageszeitung  im Baltikum  und  Nordeuropa, die nur im Internet erscheint.</description>
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		<title>Von: Raffia</title>
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		<dc:creator>Raffia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 20:19:21 +0000</pubDate>
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		<description>Wir möchten uns zu Ihrem Artikel „Die sieben Säulen der politischen Islamkritik“ vom 20.01.2009 äußern.
Man sieht schon von vorne herein, dass Sie eine schlechte Vorstellung vom Islam haben, stattdessen hätten Sie objektiv an die Sache gehen sollen und nicht nur einzelne Koranverse und Ahadith aus ihren Zusammenhang nehmen und diese mit falschen Bedeutungen füllen sollen. Dies zeigt die einseitige und unwissende Einstellung gegenüber den Lehren des Islams.

Der Koran ist die erste Grundlage des Islams und anschließend die Ahadith, die den Koran nicht widersprechen. So ist der Koran vor den Ahadith zu setzen, wobei man aber beachten sollte auch die Ahadithe, sofern sie als authentisch gelten, zu befolgen.

Zuerst sollte klargestellt werden, dass der Islam die Glaubensfreiheit gewährt, indem es im Koran zum Beispiel heißt: „Euch euer Glaube, und mir mein Glaube.“ (Koran; 109:7) und „Es soll kein Zwang sein im Glauben.“ (Koran; 2:257).
Allgemein ist die Befolgung dieser Lehren einen selbst überlassen, wie oben schon durch den Koranvers bestätigt.
Der einzige Zweck zur Erschaffung des Menschen ist, einen hohen moralischen und spirituellen bzw. geistigen Rang zu erreichen, welchen den Menschen volle Zufriedenheit und die Erlösung gewährt. Um den Menschen dabei zu helfen sind die lehren des Korans so genau und präzise über seine Tätigkeit gegeben worden, damit er seine moralischen Eigenschaften weiter ausbilden kann.

Speziell möchten wir noch auf ihre Idee des „Glaubensgefängnisses“ eingehen.
Sie sind der Meinung, dass der Islam die Muslime in ein „Glaubensgefängnis“ steckt, indem man schon bei der Geburt zum Islam übertritt. Dass man schon von Geburt an als Muslim (als Gläubiger) angesehen wird, ist positiv zu sehen. Man muss nämlich nicht erst getauft werden, um sich von Sünden zu befreien, die man ja gar nicht getan hat. Zudem ist es genauso, dass man in eine andere Religion, in eine Gesellschaftsform, in ein bestimmtes Zeitalter etc. als Junge oder Mädchen hineingeboren wird, ohne darüber selbst Einfluss gehabt zu haben. Es ist einleuchtend, dass die Religion der Eltern dieselbe wie die des geborenen Kindes ist.

Auch die Behauptung, dass der Islam die Konvertierung zu einer anderen Religion nicht zulässt ist absurd, denn im Koran heißt es: „Die aber glaubten und hernach ungläubig wurden, dann (wieder) glaubten, dann abermals ungläubig wurden und noch zunahmen im Unglauben, denen wird Allah nimmermehr vergeben noch sie des Weges leiten.“ (Koran; 4:138) 
Aus diesem Vers geht hervor, dass auf Apostasie niemals die Todesstrafe stehen kann, sonst wäre es dem Abtrünnigen ja nicht möglich, wieder zu glauben, wie in diesem Vers angeführt.

Außerdem ist es wichtig einen Unterschied zwischen den wahren Islam und den der so genannten Gelehrten, den Anhänger des Extremismus, zu unterscheiden, da diese die Religion missbrauchen, um ihre Taten zu legimitieren, d.h. die wahre islamische Lehre mit solchen islamistischen Vorstellungen gleichzusetzen ist daher falsch und zeigt, dass Sie die Lehre des Islams nicht ausreichend studiert haben.
Diese Vorstellungen sind auch in der Geschichte des Christentums im Zeitalter der Kreuzzüge vorhanden.

Daher unser Rat Islamkritiker statt ein Feinbild des Islams aufzubauen, indem sie die Praxis von Fanatikern als islamisch darstellen, lieber die koranische Lehre selbst besser studieren.

Sobia und Raffia Mohiudin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir möchten uns zu Ihrem Artikel „Die sieben Säulen der politischen Islamkritik“ vom 20.01.2009 äußern.<br />
Man sieht schon von vorne herein, dass Sie eine schlechte Vorstellung vom Islam haben, stattdessen hätten Sie objektiv an die Sache gehen sollen und nicht nur einzelne Koranverse und Ahadith aus ihren Zusammenhang nehmen und diese mit falschen Bedeutungen füllen sollen. Dies zeigt die einseitige und unwissende Einstellung gegenüber den Lehren des Islams.</p>
<p>Der Koran ist die erste Grundlage des Islams und anschließend die Ahadith, die den Koran nicht widersprechen. So ist der Koran vor den Ahadith zu setzen, wobei man aber beachten sollte auch die Ahadithe, sofern sie als authentisch gelten, zu befolgen.</p>
<p>Zuerst sollte klargestellt werden, dass der Islam die Glaubensfreiheit gewährt, indem es im Koran zum Beispiel heißt: „Euch euer Glaube, und mir mein Glaube.“ (Koran; 109:7) und „Es soll kein Zwang sein im Glauben.“ (Koran; 2:257).<br />
Allgemein ist die Befolgung dieser Lehren einen selbst überlassen, wie oben schon durch den Koranvers bestätigt.<br />
Der einzige Zweck zur Erschaffung des Menschen ist, einen hohen moralischen und spirituellen bzw. geistigen Rang zu erreichen, welchen den Menschen volle Zufriedenheit und die Erlösung gewährt. Um den Menschen dabei zu helfen sind die lehren des Korans so genau und präzise über seine Tätigkeit gegeben worden, damit er seine moralischen Eigenschaften weiter ausbilden kann.</p>
<p>Speziell möchten wir noch auf ihre Idee des „Glaubensgefängnisses“ eingehen.<br />
Sie sind der Meinung, dass der Islam die Muslime in ein „Glaubensgefängnis“ steckt, indem man schon bei der Geburt zum Islam übertritt. Dass man schon von Geburt an als Muslim (als Gläubiger) angesehen wird, ist positiv zu sehen. Man muss nämlich nicht erst getauft werden, um sich von Sünden zu befreien, die man ja gar nicht getan hat. Zudem ist es genauso, dass man in eine andere Religion, in eine Gesellschaftsform, in ein bestimmtes Zeitalter etc. als Junge oder Mädchen hineingeboren wird, ohne darüber selbst Einfluss gehabt zu haben. Es ist einleuchtend, dass die Religion der Eltern dieselbe wie die des geborenen Kindes ist.</p>
<p>Auch die Behauptung, dass der Islam die Konvertierung zu einer anderen Religion nicht zulässt ist absurd, denn im Koran heißt es: „Die aber glaubten und hernach ungläubig wurden, dann (wieder) glaubten, dann abermals ungläubig wurden und noch zunahmen im Unglauben, denen wird Allah nimmermehr vergeben noch sie des Weges leiten.“ (Koran; 4:138)<br />
Aus diesem Vers geht hervor, dass auf Apostasie niemals die Todesstrafe stehen kann, sonst wäre es dem Abtrünnigen ja nicht möglich, wieder zu glauben, wie in diesem Vers angeführt.</p>
<p>Außerdem ist es wichtig einen Unterschied zwischen den wahren Islam und den der so genannten Gelehrten, den Anhänger des Extremismus, zu unterscheiden, da diese die Religion missbrauchen, um ihre Taten zu legimitieren, d.h. die wahre islamische Lehre mit solchen islamistischen Vorstellungen gleichzusetzen ist daher falsch und zeigt, dass Sie die Lehre des Islams nicht ausreichend studiert haben.<br />
Diese Vorstellungen sind auch in der Geschichte des Christentums im Zeitalter der Kreuzzüge vorhanden.</p>
<p>Daher unser Rat Islamkritiker statt ein Feinbild des Islams aufzubauen, indem sie die Praxis von Fanatikern als islamisch darstellen, lieber die koranische Lehre selbst besser studieren.</p>
<p>Sobia und Raffia Mohiudin</p>
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