Es wird davon ausgegangen, dass Christoph Kolumbus (ital. Cristoforo Colombo) im Jahre 1451 in Genua, Italien geboren wurde. Später war er, in spanischen Diensten stehend, maßgeblich daran beteiligt gewesen, den amerikanischen Kontinent entdeckt zu haben.
Obwohl der Isländer Leif Eriksson (isl. Leifur Eiriksson) schon 500 Jahre zuvor bis ins heutige Virginia vorgestoßen sein soll. Eriksson hatte die Gebiete auf dem nordamerikanischen Kontinent „Helluland“, „Markland“ und „Vinland“ genannt. Die Eingeborenen nannte er „Skraelinger“. Das Land wurde sogar versucht mit 150 Grönländern zu besiedeln, was aber aufgrund von Konflikten mit den Eingeborenen aufgegeben werden musste.
Dennoch wurde erst durch Christoph Kolumbus die Kolonisierung des amerikanischen Kontinents eingeleitet. Bemerkenswert ist allerdings, dass der amerikanische Kontinent zu Zeiten von Kolumbus nicht Amerika genannt wurde, sondern „Neu-Indien“. Erst im Jahre 1507 wurde dieser neue Kontinent vom deutschen Kartografen Martin Waldseemüller „Amerika“ genannt. Er erklärte, dass die Namengebung zu Ehren des ebenfalls italienischen Seefahrers Amerigo Vespucci (lat. Americus Vespucius) stattfand.
Waldseemüller war dabei aber ein kleiner Fehler unterlaufen; es gibt gar keinen Vornamen „Amerigo“. Historisch richtig ist der Name Alberigo Vespucci. Da alle anderen Kontinente auch feminine Namen tragen, ist „Americus“ in die feminisierte Form „America“ umgeformt worden. Kolumbus war ja zeitlebens nicht der Ansicht, einen ganz „neuen“ Kontinent entdeckt zu haben. Daher heißt Amerika heute nicht „Kolumbien“.
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Foto: Kolumbusdenkmal in Santa Margherita bei Genua (Italien) by Dieter Geruschkat








