Wiesbaden (archaeologie-news & Pressemitteilung WebService)
Ein rund 20 Seiten umfassende Leseprobe aus dem Taschenbuch „Die Urnenfelder-Kultur.
Autor des kleinen Taschenbuches ist der Wiesbadener Wissenschafts Autor Ernst Probst, der sich durch zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher einen Namen gemacht hat. Seine bekanntesten Werke sind „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“ und „Deutschland in der Bronzezeit“, die inzwischen vergriffen sind. Der Titel „Die Urnenfelder-Kultur“ ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ als E-Book und gedrucktes Taschenbuch erschienen.
Bei „GRIN“ sind weitere Taschenbücher von Ernst Probst erschienen wie „Die Bronzezeit“, „Die Aunjetitzer Kultur“, „Die Straubinger Kultur“, „Die Adlerberg-Kultur“, „Die Hügelgräber Kultur“, „Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit“, „Die Stader Gruppe in der Bronzezeit“, „Die nordische Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Rekorde der Urmenschen“, „Archaeopteryx“, „Der Ur-Rhein“ und „Höhlenlöwen“. Diese Titel sind als E-Books bei www.grin.de und als gedruckte Taschenbücher bei www.libri.de oder www.amazon.de erhältlich.
Inhaltsangabe von „Die Urnenfelder-Kultur“:
Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr.
Zu den in Deutschland verbreiteten Kulturen der Bronzezeit gehört die Urnenfelder-Kultur vor etwa 1300/1200 bis 800 v. Chr. Sie gilt in Europa als eine der wichtigsten Kulturen der Spätbronzezeit und vermochte sich vom nördlichen Balkan über die Donauländer bis zur Oberrheinregion auszubreiten. In Deutschland war sie in Baden-Württemberg, Bayern, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Hessen, Teilen Nordrhein-Westfalens (Niederrheinische Bucht) und südlich des Thüringer Waldes heimisch.
Der Begriff Urnenfelder-Kultur fußt darauf, dass damals die Toten auf Scheiterhaufen verbrannt und danach häufig ihre Asche beziehungsweise Knochenreste in tönerne Urnen geschüttet und in Brandgräbern beigesetzt wurden. Gelegentlich bildeten die Brandgräber ausgedehnte Urnenfelder mit Dutzenden oder Hunderten von Bestattungen.
Der Text über die Urnenfelder-Kultur stammt aus dem vergriffenen Buch “Deutschland in der Bronzezeit” (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entspricht dem damaligen Wissensstand. Weitere Kulturen der Bronzezeit aus Deutschland werden ebenfalls in Einzelpublikationen vorgestellt.
Eine Kultur der Bronzezeit vor etwa 1300/1200 bis 800 v. Chr.“ ist bei „Google Buchsuche“ unter der Adresse http://tinyurl.com/dayej5 im Internet zu finden.
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