Ausgelöst durch die sogenannte Glücksspielaffäre, in der Geschäftsmänner vermeintlich versucht haben, die Regierung zu beeinflussen, plant der polnische Premierminister Donald Tusk nun private Glücksspielautomaten zu verbieten.
Ein absurdes Unterfangen, meint das Nachrichtenmagazin Newsweek Polska:
“In den nächsten fünf Jahren sollen Spielhallen mit … sogenannten einarmigen Banditen verschwinden, die in den vergangenen Jahren das Segment innerhalb der Glücksspielbranche gewesen sind, das mit Erlösen von sieben bis acht Milliarden Złoty [etwa 1,8 Milliarden Euro] am schnellsten gewachsen ist.
… Es sieht so aus, als wolle man das Glücksspiel in einen guten und in einen bösen Teil aufspalten. Der Böse ist der, … den die Verwaltung nicht unter Kontrolle hat. Und der seinen Eigentümern unverhältnismäßig höhere Einkommen bringt, als der Staat durch Steuern einnimmt. Der gute Teil hingegen ist derjenige, der vom Staat streng reglementiert wird [wie Kasinos] und ihm mehr zahlt.”
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