Nur wenige Tage nach der Insolvenz des US-amerikanischen Mittelstandsfinanzierers CIT hat die deutsche Commerzbank gemeldet, dass sie ihre Risikovorsorge noch einmal um mehrere hundert Millionen Euro aufstocken muss.
Die Tageszeitung Süddeutsche Zeitung sieht nun die zweite Welle der Krise anrollen, also ihr Übergreifen auf Industrie und Dienstleister:
“Offenbar rechnet die Commerzbank in den nächsten Monaten mit einer Fülle von Insolvenzen. Auch andere Banken werden nachziehen. Im Winter dürfte die Kreditklemme, von der manche sagen, dass es sie gar nicht gibt, endgültig zur Tatsache werden. Die Folgen werden dramatisch sein. Viele Mittelständler kämpfen seit einem Jahr mit der Krise, ihre Eigenkapitaldecke ist dünner geworden.
… In diesem Jahr wird die Wirtschaftsleistung [in Deutschland] voraussichtlich um sechs Prozent einbrechen.Und der völlig überschuldete Staat hat nicht mehr die Milliarden, um Firmen zu retten. Die Deutschen haben die Krise noch lange nicht überstanden, der Winter wird hart.”
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