Die Außenminister Litauens, Weißrusslands und der Ukraine werden heuete (22.11.2009) und am Montag ihr Zusammenwirken im Rahmen der EU-Initiative Östliche Partnerschaft.
Vilnius (RIA Novosti) — Wie RIA Novosti im Pressedienst des litauischen Außenamtes erfuhr, geht es dabei unter anderem um gemeinsame Projekte.
Die Außenminister Vygaudas Ušackas, Sergej Martynow und Pjotr Poroschenko werden außerdem aktuelle Fragen der trilateralen Beziehungen behandeln, zu denen auch die Zusammenarbeit in der Energiewirtschaft und im Verkehrswesen sowie bei der Bewahrung des kulturellen und historischen Erbes gehört. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei Möglichkeiten für ukrainische Energielieferungen über die weißrussischen Hochspannungsleitungen nach Litauen geschenkt.
Nachdem Litauen sein AKW Ignalina gemäß seinen Verpflichtungen gegenüber der EU schließen wird, will es einen Teil seines Energiebedarfs durch den Erwerb im Ausland decken.
Außerdem will Usackas seine Amtskollegen über Ziele informieren, die Litauen im Rahmen seines für 2011 geplanten OSZE-Vorsitzes setzt.
Bild: Kiew, Ukraine | Archiv
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So ein Bündnis halte ich schon deshalb für schwierig, da die Ukraine und Litauen ein ganz anderes Verhältnis zu Russland haben als Weißrussland. Wenn das Baltikum sich da nicht mal ein trojanisches Pferd ins Boot holt…