Durch verschärfte Sicherheitsvorkehrungen nach dem jüngsten Anschlag auf den Schnellzug Moskau-Petersburg hat die Polizei nach eigenen Angaben einen neuen Terroranschlag im Nordwesten des Landes vereitelt.
St. Petersburg — „Auf dem Bahnhofplatz neben der Station Segesch (Teilrepublik Karelien) wurde ein Fahrzeug festgehalten, in dem eine Sprengladung und Waffen entdeckt wurden“, sagte der zuständige Ressortchef der regionalen Transportpolizei, Wadim Kaschirin, am Donnerstag, ohne weitere Einzelheiten nennen zu wollen.
Im Zuge der Ermittlungen um den Anschlag auf den Newski-Express wurden laut Kaschirin unterdessen die Phantombilder weiterer vier Verdächtiger erstellt. Es gehe um drei Männer und eine Frau. Sie seien zurzeit vermutlich untergetaucht.
Der Schnellzug Moskau-Petersburg war am Freitagabend an der Grenze zwischen den Gebieten Twer und Nowgorod verunglückt. Nach den präzisierten Angaben starben dabei 26 Menschen. Die Ermittler gehen von einem Sprengstoffanschlag aus. | (RIA Novosti)








