Baltische Rundschau - Die Grösste deutschsprachige Zeitung im Baltikum

Lettland: Regierung will Parex-Bank an private Investoren verkaufen

Veröffentlicht von RIA Novosti on Jan 17th, 2010 und gespeichert unter Featured, Lettland, Wirtschaft. Sie können Kommentare über die Artikel hier mitverfolgen: RSS 2.0. Beides, Kommentare und Pings sind derzeit nicht möglich.

  • Share

Die lettische Regierung verhandelt mit privaten Investoren über den Verkauf des staatlichen Aktienpakets der Parex-Bank. Das teilte Lettlands Premier Valdis Dombrovskis in einem RIA-Novosti-Gespräch mit.

Riga (RIA Novosti) — “Im April 2009 unterzeichneten wir einen Vertrag mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die 25 Prozent plus eine Aktie der Parex-Bank erworben hat”, so der Premier. “Heute verhandeln wir über einen eventuellen Verkauf der restlichen Bankaktien. Es handelt sich um private Investoren, deren Namen und die Länder, aus denen sie kommen, ich vorerst nicht nennen kann.”

Es wäre “ein großes Glück”, wenn es gelingen sollte, die Bank noch in diesem Jahr zu verkaufen, sagte Dombrovskis. “Alles hängt aber vom Preis ab, denn wir sind nicht bereit, die Bank unter Wert zu verkaufen.”

Bis zum April 2008 entfielen rund 20 Prozent des lettischen Bankenmarktes auf Parex. Ende 2008 beschloss die Regierung, das Geldinstitut zu kaufen, um dieses vor dem Bankrott zu retten. Die Verluste der Bank 2008 wurden auf 248 Millionen Dollar geschätzt.

Nach Ansicht von Experten führte die Nationalisierung der Bank zu einer schlagartigen Verschlechterung der Wirtschaftslage in Lettland.

Populäre Nachrichten:


Kfz-Versicherung


Weitere Nachrichten:

Murdoch verkauft lettische Privatsender
Litauen soll Euro nicht um jeden Preis einführen
Buffett: Alles wird wieder gut
  • Share/Bookmark

Kommentare nicht möglich



Anmelden | COPYRIGHT © 1994-2010 LOTC MEDIA - PUBLICITAS JSC. All rights reserved. | BALTISCHE RUNDSCHAU ONLINE - ISSN 2029-2635
Die Meinung eines Verfassers, welche in einzelnen Artikeln zum Ausdruck gebracht wird, muss nicht mit der Meinung der Redaktion der Baltischen Rundschau übereinstimmen.