Die russische Armee bekommt demnächst mobile Kommunikationsanlagen, die durch Drohnen unterstützt werden und als „militärisches Internet“ funktionieren sollen.
Woronesch (RIA Novosti) — Das Akazija-M-System sei eine „Feldinfrastruktur des militärischen Datenverarbeitungs-Netzes, also eine Infrastruktur für ein militärisches Internet“, sagte Alexander Sokolow, Führungskraft des staatlichen Rüstungskonzerns Systemprom, am Montag bei einer Beratung in Woronesch.
Obwohl Offiziere bei Übungen und Kampfhandlungen auf stationäre Kommunikationsanlagen verzichten müssen, bleiben sie dabei dank dem neuen System „im selben Informationsraum“ hieß es.
Das 2008 getestete System stehe zurzeit dem Generalstab sowie dem Militärbezirk Moskau zur Verfügung. „Wenn die Finanzierung ausreicht, decken wir 2012 alle Bezirke mit diesem System ab“, so Sokolow.
Jede mobile Akazija-M-Leitzentrale werde von zwei Menschen gesteuert und sei mit einer Drohne ausgerüstet: „Die Soldaten können durch den Drohnen-Einsatz ein Online-Bild der Gegend bekommen, um die Kommandozentralen bei einem Truppeneinsatz besser zu platzieren“. Die Drohne habe eine Reichweite bis 15 Kilometer und könne eine Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern erreichen.
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