Von Rittberger bis Lutz und von Flip bis Toeloop. Bei der Eiskunstlauf-EM in Tallinn trifft sich die Crème de la Crème der Schlittschuh-Akrobaten. Noch bis zum kommenden Sonntag, den 24. Januar, werden die Wettkämpfe im Einzellauf der Herren und der Damen, sowie im Paarlaufen und im Eistanz ausgetragen.
Austragungsort ist die Saku Suurhall im Westen Tallinns, in der bis zu 10.000 Zuschauer Platz finden. Knapp einen Monat vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Vancouver, gilt die Europameisterschaft in der estnischen Hauptstadt als Generalprobe für die Athleten.
Aus deutscher Sicht begann der Wettbewerb mit einer Enttäuschung: Die Eistänzer Christina und William Beier vom TSC Eintracht Dortmund verpassten zum Auftakt eine Platzierung in den Top-Ten und mussten sich im ‚Kurzprogramm’ mit dem 13. Platz zufrieden geben. Spätestens im ‚Originaltanz’ wollen die philippinischstämmigen Geschwister jedoch den schwachen Auftritt revidieren.
Hoffnungen auf den EM-Titel im Paarlauf können sich hingegen Aljona Savchenko und Robin Szolkowy machen. Die amtierenden Welt- und Europameister aus Chemnitz (Sachsen) führen nach dem ‚Kurzprogramm’ vor den Russen Yuko Kawaguchi/Alexander Smirnow.
Ein Highlight der Europameisterschaften wird der Einzellauf der Herren. Hier treffen Jewgeni Pluschenko, Olympiasieger von Turin 2006, der Schweizer Stéphane Lambiel, Weltmeister von 2005 und 2006, sowie der amtierende Europameister Brian Joubert aus Frankreich aufeinander.
Foto: ISU European Figure Skating Championships 2010
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