Das Menschenbild, das der äußerst erfolgreiche Hollywood-Film Avatar zeichnet, führe zu einer Art neuer heidnischer Vergötterung der Natur.
Das kritisiert die Sprecherin der katholischen Kirche in Schweden, Maria Hasselgren, im Blog-Portal Newsmill unter Berufung auf den Papst, der sich mehrfach für einen Schutz der Natur vor dem Menschen ausgesprochen habe:
“Aber die Kirche hat sich immer dagegen verwehrt, die Natur als aus sich selbst heraus göttlich zu betrachten. Dies wird als Bedrohung des Werts des Menschen angesehen; wenn die Natur und die Tiere den gleichen Wert wie die Menschen haben, besteht die Gefahr, dass der Wert des Menschen relativiert wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass man Tiere und Natur nach Belieben misshandeln darf, wir dürfen die Schöpfung nutzen aber nicht missbrauchen. Ein Mensch, der Natur und Tieren weh tut, handelt falsch.”
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Zitat:
“Aber die Kirche hat sich immer dagegen verwehrt, die Natur als aus sich selbst heraus göttlich zu betrachten.”
Klar das dies die Kirche sagt, denn es ist eine Bedrohung für diese. Weil man dann nicht mehr Dogmen folgt, sondern sich wieder eher an der Natur orientiert. Diese Verbundenheit und Einheit von Natur und Lebewesen sieht die Kirche nicht gern.
Avatar ist der fortschrittlichste Film, denn er fördert Tugenden wie Wahrheit, Liebe, Mitgefühl, Frieden und Freiheit. Alles Feinde der Kirchen und Mächtigen.
Meine Meinung.
Ich kann Chris nur Recht geben.
Der heutige Papst wehrt sich als Vertreter einer jahrtausende alten christlichen Klerikertradition, die propagierte (und zugleich davon profitierte), dass sich “der Mensch die Erde untertänig machen soll”, wie es im Film gezeigt wird. Dabei zögerte die Kleriker nicht, im Zeichen des Kreuzes Waffen zu segnen.
Mit doppelter Bedeutung nennen Regisseur Camerons angegriffene, naturverbundene Eingeborene die von der Erde gekommenen Wesen “Himmelsmenschen”: aus Richtung Himmel gekommen mit der vorgeblichen Ideologie ihres himmlischen Gottes, eben sich die Erde untertan zu machen.
Ich kann euch beiden nur wiedersprechen.
Es stimmt, dass die Kirche früher versucht hat ihre Macht durch Waffen zu behalten, diese Zeiten sind jedoch längst vorbei. In der heutigen Zeit steht die Kirche vor allem für gegenseitigen Respekt, Frieden und Nächstenliebe.