Aber das reicht noch nicht, meint die Tageszeitung Göteborgs-Posten:
“Besser als eine Quote wäre es, die noch bestehenden Hindernisse für eine gleichberechtigtere Nutzung des Elterngeldes auszuräumen. Das Wichtigste ist, die finanzielle Obergrenze … zu erhöhen, sodass mehr Menschen 80 Prozent ihres Gehalts bekommen. Heute liegt [diese Grenze] bei 3250 Euro pro Monat. Wer mehr verdient, erhält also weniger als 80 Prozent des Gehalts.
Darüber hinaus ist noch genug auf dem Arbeitsmarkt zu tun, was Männer im Elternurlaub angeht. Laut Philip Hwang, Professor für Psychologie an der Universität Göteborg, ist heute kein Arbeitgeber mehr ausgesprochen negativ eingestellt gegenüber Männern, die daheim bei ihren Kindern bleiben.
… Aber es ist noch ein weiter Weg, bis Väter in Elternzeit als etwas Selbstverständliches angesehen werden.”
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