Bis zum 31. Januar müssen die UN-Mitgliedsstaaten beim UN-Klimasekretariat ihre konkreten Maßnahmen hinterlegen, mit denen sie die auf dem Weltklimapgipfel vereinbarten Ziele erreichen wollen.
Die Tageszeitung Aftonbladet kritisiert diesbezüglich rückblickend die damalige schwedische EU-Ratspräsidentschaft, auch wenn Schweden selbst ehrgeizige Ziele habe:
“Sowohl [der konservative Regierungschef] Frederik Reinfeldt als auch [Umweltminister] Andreas Carlgren haben papageienartig wiederholt, dass es an China lag, dass es lief, wie es lief.
… Was das Kopenhagener Treffen und den ganzen Prozess auszeichnete, war die totale Arroganz der Industrieländer gegenüber dem Recht der Entwicklungsländer auf Entwicklung und deren Forderung, dass die Industrieländer die Verantwortung für ihre seit langem andauernden Emissionen übernehmen sollen.
… Reinfeldt und Carlgren beschuldigen die Entwicklungsländer und die Diktaturen. Die Wahrheit über Kopenhagen ist, dass die EU unter der schwedischen Leitung in puncto Umweltführerschaft versagt hat.”
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