Vilnius (RIA Novosti) — Die Tätigkeit der litauischen Regierung wird von nur 0,4 Prozent der Bürger eindeutig positiv eingeschätzt. Das ist um 0,2 Prozent weniger, als vor zwei Monaten. Das ergab eine Umfrage, die das Unternehmen Spinter tyrimai im Auftrag des Webportals Delfi durchgeführt hat.
Zugleich ist die Zahl derjenigen gestiegen, die das Handeln des Ministerkabinetts „eher positiv“ bewerten. Das sind 8,6 Prozent der Bürger – um 3,8 Prozent mehr, als im November 2009.
Die Zahl der Bürger, die die Entscheidungen der Behörden eher negativ bewerten, ist von 41,9 Prozent im November 2009 auf 37,5 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig wird die Tätigkeit der Regierung von 49,6 Prozent der Bürger eindeutig abgelehnt. Im November 2009 waren es 39,2 Prozent.
Ältere Menschen und Menschen mit einem niedrigeren Bildungsniveau bemängeln die Tätigkeit der Regierung am schärfsten.
Danach gefragt, für welche Partei sie bei Parlamentswahlen stimmen würden, nannten die meisten Befragten die Sozial-demokratische Partei (14,8 Prozent) und die Partei der Arbeit (14,2 Prozent). Auf den nächsten Plätzen rangierten die Partei „Ordnung und Gerechtigkeit“ mit 9,5 Prozent und „Vaterlandsunion/Christdemokraten Litauens“, die einflussreichste Partei in der regierenden Koalition (8,1 Prozent). Auch die Union der Liberalen würde mit sechs Prozent ins Parlament einziehen.
An der Umfrage, die vom 8. bis 18. Januar durchgeführt wurde, haben 1003 Menschen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren teilgenommen. Der statistische Fehler liegt nicht über 3,5 Prozent.
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