Kaliningrad/Königsberg – In der russischen Enklave Kaliningrad, dem früheren deutschen Königsberg, haben am Samstag rund 12.000 Menschen gegen die steigende Arbeitslosigkeit, gegen Preis- und Steuererhöhungen und gegen die Politik von russischen Regierungschef Wladimir Putin insgesamt demonstriert.
Auf der schwarzen Liste der Demonstranten befand sich auch der Kaliningrader Gouverneur Georgi Boos.
Aufgerufen hatte ein breites Spekturm an Parteien und Organisationen. Es war die größte Demonstration in Kaliningrad seit 2001.
Die Demonstration wurde von Vertretern der Opposition angeführt, hierunter auch Gennadi Sjuganow, dem Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Russlands (KPRF) und Boris Nemzow von der demokratischen Solidarität. Letzterer stellte fest, dass die Aktion der Einwohner des Kaliningrader Gebietes zeigt, wie andere Menschen für ihre Rechte kämpfen. Seiner Meinung nach ist Moskau in der Regel nicht an Problemen in russischen Provinzen interessiert.
In Moskau und in St. Petersburg gingen jeweils mehrere Hundert Menschen auf die Straße und protestierten gegen die Einschränkung der demokratischen Rechte.
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Ich gehoere zu der Oppositionsgruppe, die jetzt neue Demonstration vorbereitet. Es wird am 20 Marz 2010 stattfinden. Wir hoffen, dass etwa 20 000 – 30 000 Menschen daran teilnehmen werden.
Wenn jemand mehr Information will, dann koennen sie mir per e-mail finden.
anfaengerr@gmail.com