(IMH/dafm) - Die Schweden besinnen sich auf ihre Radio-Geschichte.
In der nordschwedischen Stadt Boden soll ein Kulturdenkmal an die Anfänge des Radios in Schweden vor fast 90 Jahren erinnern. Ein entsprechender Antrag liegt bereits bei der Denkmalschutzbehörde, berichtet Radio Schweden.
Im Jahr 1921 war Boden-Radio aus einem Bunker heraus zum ersten Mal auf Sendung gegangen – als Vorgänger des Schwedischen Rundfunks. Diese Radiogeschichte ist weitgehend unbekannt, weshalb der Radiobunker in der Nähe von Boden nun als Kulturdenkmal und Museum geschützt werden soll.
Im April 1925 wurde das erste Mal landesweit gesendet. Bald zog die Radiostation um und sendete seit 1938 aus dem Ort Luleå. Im Bunker blieb die Station für militärische Zwecke weiter in Betrieb. Bis 1958 wurde vom Radiobunker aus Küstenfunk und Seenotruf betrieben. Der Radiobunker ist derzeit nur von außen zu besichtigen. Er steht seit 1985 leer.
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