Estland zählt zu den EU-Staaten, die von der Wirtschaftskrise am meisten in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Doch es hat sich gut gehalten, lobt die Tageszeitung Postimees:
“Anders als die anderen hat Estland in den fetten Jahren Geld beiseite gelegt. Diese Handlungsweise war politisch unpopulär, aber die Voraussicht macht sich nun bezahlt.
Dank dem Stabilisierungsfonds hatte Estland im vergangenen Jahr ein Haushaltsdefizit von nur 2,2 Prozent und bleibt in diesem Jahr im Bereich um zwei Prozent. Das aber bedeutet, dass Estland Anfang 2011 als erstes baltisches Land den Euro einführen darf, und bereits 2013 wird wieder mit Haushaltsüberschüssen gerechnet.
Das ist eine gewaltige Leistung für ein Land, dessen wichtigste Märkte, Finnland und Schweden, tief im Minus stecken.”
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