Lettland ist auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise nur knapp am Staatsbankrott vorbeigeschrammt, nun erholen sich die lettischen Staatsfinanzen allmählich.
Die Internetzeitung Cita Diena ist erleichtert:
“Im Ausland gelten wir inzwischen sogar schon als Beispiel dafür, wie man selbst in Zeiten der Krise seinen Haushalt konsolidieren kann: In der vergangenen Woche gab es die Bestätigung dafür, dass sich unsere Lage stabilisiert hat und im Januar sogar ein Haushaltsüberschuss erzielten werden konnte.
… Lettland hat dafür Maßnahmen ergriffen, die in vielen westeuropäischen Staaten nur schwer durchzusetzen gewesen wären. Eine solche Stabilität und ein vorsichtiger Optimismus sind die absolute Voraussetzung für eine Erholung der Wirtschaft, denn nichts ist schädlicher für eine Volkswirtschaft als Unberechenbarkeit. Aber wie es in Lettland so oft der Fall ist, kommt die größte Bedrohung wieder einmal von der Politik: Es ist bislang nicht wirklich gelungen, zu einem breiten Konsens über diesen Stabilisierungskurs zu gelangen.”









Glücklicherweise sind in Lettland sozialpopulistische Klassenkampfrhetoriker, die sich bei jeder Form von Sparkurs sofort in Revolutionstöne versteigen, seit der sowjetischen Besatzung ausgestorben. Von Deutschland kann man das leider nicht behaupten…